AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Informationen für Kund*innen

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Eigentumsvorbehalt
  7. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  8. Haftung
  9. Einlösung von Aktionsgutscheinen
  10. Einlösung von Geschenkgutscheinen
  11. Anwendbares Recht
  12. Gerichtsstand
  13. Alternative Streitbeilegung
  14. Bedingungen für GRATIS-Zugaben

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der EinsPlusVier GmbH (nachfolgend „Verkäufer*in“) gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die Verbraucher*innen oder Unternehmer*innen (nachfolgend „Kund*innen“) mit dem*der Verkäufer*in hinsichtlich der von ihm*ihr im eigenen Online-Shop dargestellten Waren abschließen. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen der Kund*innen widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Für Verträge zur Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist.

1.3 Verbraucher*innen im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.4 Unternehmer*innen im Sinne dieser AGB sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

2. Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote von dem*der Verkäufer*in dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch die Kund*innen.

2.2 Kund*innen können das Angebot über das in den Online-Shop von dem*der Verkäufer*in integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei geben sie, nachdem sie die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen haben, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

2.3 Der*die Verkäufer*in kann das Angebot der Kund*innen innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er*sie den Kund*innen eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung bei den Kund*innen maßgeblich ist, oder
  • indem er*sie den Kund*innen die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware bei den Kund*innen maßgeblich ist, oder
  • indem er*sie die Kund*innen nach Abgabe von deren Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch die Kund*innen zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der*die Verkäufer*in das Angebot der Kund*innen innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass die Kund*innen nicht mehr an ihre Willenserklärung gebunden sind.

2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über das Zahlungsdienstleistungsunternehmen PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen oder – falls die Kund*innen nicht über ein PayPal-Konto verfügen – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto. Zahlen Kund*innen mittels einer im Online-Bestellvorgang auswählbaren, von PayPal angebotenen Zahlungsart, erklärt der*die Verkäufer*in schon jetzt die Annahme des Angebots der Kund*innen in dem Zeitpunkt, in dem die Kund*innen den den Bestellvorgang abschließenden Button anklicken.

2.5 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular von dem*der Verkäufer*in wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss von dem*der Verkäufer*in gespeichert und den Kund*innen nach Absendung ihrer Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den*die Verkäufer*in erfolgt nicht. Sofern die Kund*innen vor Absendung ihrer Bestellung ein Konto im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in eingerichtet haben, werden die Bestelldaten auf dessen*deren Website archiviert und können von den Kund*innen über ihr passwortgeschütztes Konto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.

2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular von dem*der Verkäufer*in können die Kund*innen mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Ihre Eingaben können die Kund*innen im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis sie den den Bestellvorgang abschließenden Button anklicken.

2.7 Für den Vertragsschluss stehen die deutsche und die englische Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Die Kund*innen haben sicherzustellen, dass die von ihnen zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, sodass unter dieser Adresse die von dem*der Verkäufer*in oder von den von ihm*ihr zur Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere haben die Kund*innen bei dem Einsatz von Spam-Filtern sicherzustellen, dass alle von dem*der Verkäufer*in oder von den von ihm*ihr zur Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3. Widerrufsrecht

3.1 Verbraucher*innen steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung von dem*der Verkäufer*in.

3.3 Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher*innen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.

3.4 Freiwilliges 30-tägiges Rückgaberecht

Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht gewährt der*die Verkäufer*in Verbraucher*innen ein freiwilliges Rückgaberecht von insgesamt 30 Tagen ab Erhalt der Ware. Nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist können Verbraucher*innen die Ware innerhalb dieser Frist zurückgeben, sofern sie vollständig, unbeschädigt und ohne Gebrauchsspuren ist.

Besondere Rückgabebedingungen für Gummistiefel:

Für Gummistiefel gilt das freiwillige Rückgaberecht nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist ausschließlich, wenn die Ware ungetragen, unbeschädigt und mit intakter, ursprünglich angebrachter Plombe zurückgegeben wird. Eine Anprobe auf sauberem Untergrund ist zulässig, sofern die Plombe dabei unbeschädigt bleibt.

Ist die Plombe entfernt oder beschädigt, besteht kein Anspruch auf Rückgabe im Rahmen des freiwilligen Rückgaberechts.

Das gesetzliche Widerrufsrecht innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist sowie die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben von diesen Bedingungen unberührt.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung von dem*der Verkäufer*in nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

4.2 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der*die Verkäufer*in nicht zu vertreten hat und die von den Kund*innen zu tragen sind. Hierzu zählen beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z. B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z. B. Zölle). Solche Kosten können in Bezug auf die Geldübermittlung auch dann anfallen, wenn die Lieferung nicht in ein Land außerhalb der Europäischen Union erfolgt, die Kund*innen die Zahlung aber von einem Land außerhalb der Europäischen Union aus vornehmen.

4.3 Die verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden den Kund*innen im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in mitgeteilt.

4.4 Bei Auswahl einer über Shopify Payments angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über Shopify Payments. Die einzelnen über Shopify Payments angebotenen Zahlungsarten werden den Kund*innen im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in mitgeteilt. Je nach Standort der Kund*innen und Verfügbarkeit können unterschiedliche Zahlungsarten angeboten werden. Weitere Informationen zu Shopify Payments sind unter den Bedingungen für Shopify Payments abrufbar.

5. Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der*die Verkäufer*in den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des von ihm*ihr angegebenen Liefergebietes an die von den Kund*innen angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung von dem*der Verkäufer*in angegebene Lieferanschrift maßgeblich.

5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die die Kund*innen zu vertreten haben, tragen die Kund*innen die dem*der Verkäufer*in hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn die Kund*innen ihr Widerrufsrecht wirksam ausüben. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch die Kund*innen die in der Widerrufsbelehrung von dem*der Verkäufer*in hierzu getroffene Regelung.

5.3 Handeln die Kund*innen als Unternehmer*innen, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf die Kund*innen über, sobald der*die Verkäufer*in die Sache Spediteur*innen, Frachtführer*innen oder einer sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handeln die Kund*innen als Verbraucher*innen, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an die Kund*innen oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbraucher*innen bereits auf die Kund*innen über, sobald der*die Verkäufer*in die Sache Spediteur*innen, Frachtführer*innen oder einer sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn die Kund*innen die Spediteur*innen, die Frachtführer*innen oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt haben und der*die Verkäufer*in diese den Kund*innen zuvor nicht benannt hat.

5.4 Der*die Verkäufer*in behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht von dem*der Verkäufer*in zu vertreten ist und er*sie mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem*der Zuliefer*in abgeschlossen hat. Der*die Verkäufer*in wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware werden die Kund*innen unverzüglich informiert und die Gegenleistung wird unverzüglich erstattet.

5.5 Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

5.6 Gutscheine werden den Kund*innen wie folgt bereitgestellt:

  • per Download
  • per E-Mail

6. Eigentumsvorbehalt

6.1 Gegenüber Verbraucher*innen behält sich der*die Verkäufer*in bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

6.2 Gegenüber Unternehmer*innen behält sich der*die Verkäufer*in bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

6.3 Handeln die Kund*innen als Unternehmer*innen, so sind sie zur Weiterveräußerung der Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang berechtigt. Sämtliche hieraus entstehenden Forderungen gegen Dritte treten die Kund*innen in Höhe des jeweiligen Rechnungswertes (einschließlich Umsatzsteuer) im Voraus an den*die Verkäufer*in ab. Diese Abtretung gilt unabhängig davon, ob die Vorbehaltsware ohne oder nach Verarbeitung weiterverkauft worden ist. Die Kund*innen bleiben zur Einziehung der Forderungen auch nach der Abtretung ermächtigt. Die Befugnis von dem*der Verkäufer*in, die Forderungen selbst einzuziehen, bleibt davon unberührt. Der*die Verkäufer*in wird jedoch die Forderungen nicht einziehen, solange die Kund*innen ihren Zahlungsverpflichtungen ihm*ihr gegenüber nachkommen, nicht in Zahlungsverzug geraten und kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt ist.

7. Mängelhaftung (Gewährleistung)

Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:

7.1 Handeln die Kund*innen als Unternehmer*innen,

  • hat der*die Verkäufer*in die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängel ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
  • sind bei gebrauchten Waren die Rechte und Ansprüche wegen Mängeln ausgeschlossen;
  • beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.2 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche der Kund*innen,
  • für den Fall, dass der*die Verkäufer*in den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine ggf. bestehende Verpflichtung von dem*der Verkäufer*in zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

7.3 Darüber hinaus gilt für Unternehmer*innen, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.

7.4 Handeln die Kund*innen als Kaufleute i. S. d. § 1 HGB, trifft sie die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlassen die Kund*innen die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

7.5 Handeln die Kund*innen als Verbraucher*innen, so werden sie gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei den Zusteller*innen zu reklamieren und den*die Verkäufer*in hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommen die Kund*innen dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf ihre gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

8. Haftung

Der*die Verkäufer*in haftet den Kund*innen aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

8.1 Der*die Verkäufer*in haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der*die Verkäufer*in fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem*der Verkäufer*in nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kund*innen regelmäßig vertrauen dürfen.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung von dem*der Verkäufer*in ausgeschlossen.

8.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung von dem*der Verkäufer*in für seine*ihre Erfüllungsgehilf*innen und gesetzlichen Vertreter*innen.

9. Einlösung von Aktionsgutscheinen

9.1 Gutscheine, die von dem*der Verkäufer*in im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die von den Kund*innen nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend „Aktionsgutscheine“), können nur im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

9.2 Aktionsgutscheine können nur von Verbraucher*innen eingelöst werden.

9.3 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.

9.4 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

9.5 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

9.6 Der Warenwert muss mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird den Kund*innen nicht erstattet.

9.7 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen von dem*der Verkäufer*in angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

9.8 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

9.9 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn die Kund*innen die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen ihres gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgeben.

9.10 Der Aktionsgutschein ist übertragbar. Der*die Verkäufer*in kann mit befreiender Wirkung an die jeweiligen Inhaber*innen, die den Aktionsgutschein im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in einlösen, leisten. Dies gilt nicht, wenn der*die Verkäufer*in Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung der jeweiligen Inhaber*innen hat.

10. Einlösung von Geschenkgutscheinen

10.1 Gutscheine, die über den Online-Shop von dem*der Verkäufer*in käuflich erworben werden können (nachfolgend „Geschenkgutscheine“), können nur im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

10.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben werden den Kund*innen bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.

10.3 Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

10.4 Pro Bestellung kann immer nur ein Geschenkgutschein eingelöst werden.

10.5 Geschenkgutscheine können nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen verwendet werden.

10.6 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen von dem*der Verkäufer*in angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

10.7 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

10.8 Der Geschenkgutschein ist übertragbar. Der*die Verkäufer*in kann mit befreiender Wirkung an die jeweiligen Inhaber*innen, die den Geschenkgutschein im Online-Shop von dem*der Verkäufer*in einlösen, leisten. Dies gilt nicht, wenn der*die Verkäufer*in Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung der jeweiligen Inhaber*innen hat.

11. Anwendbares Recht

11.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbraucher*innen gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem die Verbraucher*innen ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, entzogen wird.

11.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbraucher*innen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.

12. Gerichtsstand

Handeln die Kund*innen als Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz von dem*der Verkäufer*in. Haben die Kund*innen ihren Sitz außerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, so ist der Geschäftssitz von dem*der Verkäufer*in ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag, wenn der Vertrag oder Ansprüche aus dem Vertrag der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit der Kund*innen zugerechnet werden können. Der*die Verkäufer*in ist in den vorstehenden Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz der Kund*innen anzurufen.

13. Alternative Streitbeilegung

Der*die Verkäufer*in ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Schlichtungsstelle für Verbraucher*innen weder verpflichtet noch bereit.

14. Bedingungen für GRATIS-Zugaben

Legen Sie zunächst Ihre gewünschten Artikel in den Warenkorb. Während der Laufzeit einer Zugabeaktion erscheint bei Erreichen des Mindesteinkaufswerts der Zugabeartikel auswählbar im Pop-up. Es gelten folgende allgemeine Bedingungen für aktionsgebundene Sachbeigaben/Zugaben:

  • Pro Bestellung können Sie nur eine Sachbeigabe/GRATIS-Zugabe erhalten.
  • Das Angebot einer aktionsgebundenen Sachbeigabe/GRATIS-Zugabe ist nicht mit Gutscheinaktionen kombinierbar.
  • Ein Umtausch von Sachbeigaben gegen Erstattung des regulären Kaufpreises des Zugabeartikels ist nicht möglich.
  • Aktionen mit aktionsgebundenen Sachbeigaben haben einen Mindesteinkaufswert, der immer mit dem Angebot der Sachbeigabe angegeben ist.
  • Mindesteinkaufswert („ab einem Mindesteinkaufswert von …“) bedeutet, dass über diesen Betrag ein bestandskräftiger Kaufvertrag – auch nach einer möglichen Ausübung Ihres Widerrufsrechts – zustande kommen und durchgeführt werden muss. Reduziert sich der Einkaufswert Ihrer Bestellung durch Ausübung eines Widerrufsrechts/durch eine Retoure unter den jeweiligen Mindesteinkaufswert, ist für diesen Einkauf die Gewährung der Sachbeigabe/Zugabe nicht möglich. Der Sachbeigabe-/Zugabeartikel ist daher in diesen Fällen mit der Rücksendung der Ware zurückzuschicken. Insoweit gelten die Regelungen der Widerrufsbelehrung.
  • Zugabeaktionen haben eine begrenzte Gültigkeitsdauer, die auch mit der Bewerbung der Zugabeaktion angegeben ist. Die Gültigkeitsdauer ist häufig auf einen Aktionstag begrenzt. Bei Einkäufen außerhalb des Aktionszeitraums kann die Zugabe nicht mehr gewährt werden. Eine Verlängerung ist nicht möglich.